Wegen Coronavirus: DFB-Arzt schließt Geisterspiele nicht aus

Nationalmannschaftsarzt Prof. Dr. Tim Meyer schließt Geisterspiele wie in Italien in der Bundesliga und im DFB-Pokal angesichts des grassierenden Coronavirus nicht aus.

“Sicherlich ist dies eine Überlegung, die in Frage kommt”, sagte Meyer im Interview mit dfb.de.

Enger Austausch zwischen DFB und DFL

Der Vorsitzende der Medizinischen Kommission des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) betonte aber, dass es sinnvoll sei, “dass der Fußball nicht isoliert entscheidet, sondern in Absprache mit den Gesundheitsbehörden.”

Der DFB und die Deutsche Fußball Liga (DFL) stünden in engem Austausch mit den zuständigen Institutionen.

“Entscheidungen über flächendeckende Maßnahmen wie einen Zuschauerausschluss im Profifußball oder Spielabsagen in den Kreisligen müssen die Gesundheitsbehörden treffen, denn dabei sind neben Aspekten der Infektionsvorbeugung auch solche des gesamten öffentlichen Lebens zu berücksichtigen, von dem der Fußball nur einen Teilbereich darstellt”, sagte Meyer.

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Im Stadion ist die Ansteckungsgefahr erhöht. “Die Zuschauer treten in engen Kontakt, man denke nur an die Stehplätze, wo sich die Fans etwa nach einem Tor der eigenen Mannschaft in die Arme fallen. Die Gefahr einer Übertragung des Virus ist dadurch beträchtlich höher, als wenn man einen vernünftigen Abstand hat”, sagte Meyer.

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